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Mittwoch, 8. September 2010
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Investment Fonds
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Investment Fonds

Knapp ein Drittel aller deutschen Haushalte legen Teile ihres Vermögens in Investmentfonds an. Dabei können sie unter mehreren Tausend Fonds wählen. Doch wer die Wahl hat, hat die Qual.

Das Prinzip der Investmentfonds ist einfach: Viele Kleinanleger kaufen nicht nur einzelne oder wenige Wertpapiere und stellen so ihr Depot selbst zusammen, sondern sie investieren das Geld in ein Sondervermögen, das wiederum möglichst viele verschiedene Werte enthält - einen Fonds. Dafür erhalten sie entsprechende Anteile am Fondsvermögen.

Welche einzelnen Anlagen der jeweilige Fonds tätigt, entscheidet ein in der Regel professioneller Fondsmanager. Er beobachtet kontinuierlich Märkte, Kursentwicklungen und Unternehmen und kauft je nach Ausrichtung des Fonds für das Geld der Anleger Wertpapiere oder Immobilien, weltweit oder national. Weil der Fondsmanager das Anlagevermögen möglichst breit streut, also viele verschiedene Märkte und Titel verteilt, senkt er damit das Anlagerisiko, wenn das eine oder andere Papier im Kurs fällt.

Im Gegensatz zur Direktanlage übernimmt also der Fondsmanager für Sie die Entscheidungen, welche Wertpapiere ausgewählt werden oder wann der Kauf bzw. Verkauf getätigt wird - immer unter der Leitlinie einer ausgewogenen Ertrags- und Risikomischung. Sie entscheiden lediglich, ob ihr Fonds zum Beispiel eher risikoreichere, aber auch ertrags­stärkere Anlagen enthält oder ob Sie lieber auf Nummer sicher gehen und eine planbare, aber eventuell auch geringere Rendite erzielen möchten.

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Wenn die Preise der im Fonds enthaltenen Werte schwanken, verändert sich auch der Wert der Fondsanteile. Dieser wird börsentäglich ermittelt. Kursgewinne, Zinsen, Dividenden oder Mieten sammelt der Fonds an und schüttet die­se in der Regel einmal jährlich an die Inhaber entsprechend ihrer Fondsanteile aus. Es gibt allerdings auch Fonds, bei denen die Erträge im Fonds belassen oder wieder angelegt werden. Der dadurch erzielte Zinseszinseffekt beschleunigt das Wachstum des Fonds. Die Leistung eines professionellen Fondsmanagements kostet natürlich auch Geld. Deshalb werden beim Kauf eines Fonds ein Ausgabeaufschlag und/oder eine jährliche Gebühr fällig. Die Höhe hängt von der Ausgestaltung des Fonds ab.
Grundsätzlich gilt: Aktienfonds sind teurer als Rentenfonds oder Geldmarktfonds und bei der Auswahl geht Qualität vor Preis.

So viel zum Grundsätzlichen. Wenn es um die Auswahl eines konkreten Fonds geht, stehen jedoch viele Anleger vor der Frage: In welchen Fonds lege ich erfolgreich an? Und: Welcher Fonds ist für mich und meine persönliche Vorstellungen geeignet?